-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
Großes Interesse an Neun-Euro-Ticket zeichnet sich ab
Ab Montag ist das Neun-Euro-Ticket bei der Deutschen Bahn und vielen Verkehrsverbünden erhältlich - bereits am Wochenende zeichnete sich ein großes Interesse vieler Menschen an der stark vergünstigten Monatskarte ab, die die Verbraucher von den derzeit auf breiter Front steigenden Kosten entlasten soll. Im Hamburg, wo der HVV als einer der ersten Verkehrsverbünde schon am Freitag mit dem Online-Verkauf begonnen hatte, wurden bereits zehntausende Tickets verkauft.
In den ersten 24 Stunden nach Verkaufsstart wurden in Hamburg 56.000 Neun-Euro-Tickets über die App und den Online Shop des Hamburger Verkehrsverbunds geordert, wie die "Bild am Sonntag" berichtete. Die Zahlen der Servicestellen seien dabei noch nicht mit eingerechnet. Auch in Berlin hatte die Verkehrsgesellschaft BVG bereits am Freitag mit dem Verkauf begonnen.
Im Münchener Verkehrs- und Tarifverbund MVV ist das Ticket, ebenso wie bei großen Verkehrsverbünden im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen oder etwa dem Rhein-Main-Verkehrsverbund RMV ab Montag erhältlich. Auch die Deutsche Bahn bietet die Neun-Euro-Monatskarte für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ab Montag an.
Das Ticket gibt es für den Zeitraum von Juni bis August. Es ermöglicht die bundesweite Nutzung des gesamten öffentlichen Nahverkehrs wie beispielsweise Linienbusse, U-Bahnen oder auch Regionalzüge für jeweils neun Euro pro Kalendermonat. Die konkrete Ausgestaltung liegt in den Händen der Länder und Kommunen, da sie für den ÖPNV zuständig sind.
Am Freitag hatte der Bundesrat den Weg für das Ticket freigemacht, das Teil der Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung für die Verbraucherinnen und Verbraucher ist. Das Ticket soll außerdem mehr Menschen vom klimafreundlicheren Bus- und Bahnfahren überzeugen - wirft aber auch ein Schlaglicht auf den generellen Zustand des öffentlichen Personennahverkehrs und die Finanzierung des ÖPNV.
Kritik äußerte am Wochenende der Präsident des Deutschen Landkreistags, Reinhard Sager (CDU). "Es werden wieder einmal Milliardenbeträge für Konsumausgaben ausgeschüttet, als ob es kein Morgen gäbe", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag. Dringender als das Neun-Euro-Ticket würden aber Investitionsmittel für die kommunale Infrastruktur benötigt, sagte Sager, der Landrat von Ostholstein ist.
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch sprach sich unterdessen dafür aus, dass es auch über die drei Monate hinaus einen deutlich günstigeren ÖPNV geben müsse. "Das Neun-Euro-Ticket sollte mindestens bis Jahresende gelten", sagte er dem Berliner "Tagesspiegel".
Y.Tengku--CPN