-
Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen
-
Textilarbeiter in Bangladesch protestieren - gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei
-
KI als Ratgeber: Verbraucherschützer fordern verbindliche Vorgaben
-
Sexueller Missbrauch von über 70 Kindern: Prozess gegen Brandenburger Arzt beginnt
-
Sicherheit von KI im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalgipfels
-
Digitalminister Wildberger bestätigt Hackerangriff auf Abgeordnete und Regierungsmitglieder
Rehlinger: Wolfspeed verschiebt Chipfabrik im Saarland "auf unbestimmte Zeit"
Die geplante Chipfabrik des US-Halbleiterkonzerns Wolfspeed im Saarland wird vorerst nicht gebaut. Wolfspeed verschiebe das Projekt "auf unbestimmte Zeit", sagte am Mittwoch die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) in Saarbrücken. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte dies bereits am Dienstag berichtet.
Grund für die Verschiebung ist laut Rehlinger der stockende Hochlauf der Elektromobilität. Die Halbleiter aus der geplanten Fabrik waren vor allem für Elektroautos gedacht.
Der US-Chiphersteller Wolfspeed und der Autozulieferer ZF aus Friedrichshafen hatten die Chipfabrik im saarländischen Ensdorf im Februar 2023 vorgestellt. Das Werk solle "die weltweit größte und modernste Fabrik für Halbleiter aus Siliziumkarbid" werden, sagte damals Wolfspeed-Chef Gregg Lowe. Diese Chips werden vor allem in Wechselrichtern von E-Autos eingebaut.
Wolfspeed wollte rund 2,7 Milliarden Euro investieren, ZF 170 Millionen Euro. Dazu sollte rund eine halbe Milliarde Euro staatliche Förderung kommen.
C.Peyronnet--CPN