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DIHK: Azubi-Mangel verschärft sich
Der Mangel an Auszubildenden in Deutschland weitet sich aus: In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) gaben 49 Prozent der Ausbildungsbetriebe an, sie hätten im vergangenen Jahr nicht alle Ausbildungsplätze besetzen können. Das sind laut DIHK zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und ist "ein neuer Negativrekord". Mehr als ein Drittel der Betriebe - 35 Prozent - gaben demnach an, sie hätten keine einzige Bewerbung erhalten.
Besonders betroffen sind demnach die Branchen Industrie, das Gastgewerbe, der Handel, die Verkehrsbranche und das Baugewerbe. "Die Zahlen unterstreichen die wachsenden Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt. Die kleinen Betriebe haben am meisten zu kämpfen", erklärte der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks. "Der Fachkräftemangel fängt bereits bei den Auszubildenden an."
Die Ausbildungsumfrage der DIHK beruht auf Angaben von mehr als 13.000 Unternehmen.
M.Davis--CPN