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Führung in China bekräftigt geplante Unterstützung für schwächelnde Wirtschaft
Die chinesische Führung hat erneut Unterstützung für die Wirtschaft und den stark angeschlagenen Immobiliensektor des Landes in Aussicht gestellt. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag mitteilte, betonte das Politbüro der Kommunistischen Partei Chinas nach einer Sitzung am Dienstag die Notwendigkeit, wirtschaftliche Reformen zu vertiefen. Die Spitzenkader warnten demnach vor "erhöhten negativen Auswirkungen von Außen" und "vielen Risiken und versteckten Gefahren in Schlüsselbereichen".
Die chinesische Wirtschaft erholt sich seit dem Ende der strengen Corona-Einschränkungen nur verhalten. Das Ziel von fünf Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr wird von Expertinnen und Experten als ehrgeizig angesehen. Im zweiten Quartal lag die Wachstumsrate leicht darunter bei 4,7 Prozent - die niedrigste Rate seit Anfang 2023.
Es sei nötig, die Schuldenlast der Kommunen zu verringern und "den Aufbau eines neuen Entwicklungsmodells im Immobiliensektor zu beschleunigen", zitierte Xinhua die KP-Führung. Angaben zu konkreten Schritte blieben allerdings weiterhin aus.
Zu den dringlichsten Problemen der chinesischen Wirtschaft gehört der angeschlagene Immobiliensektor, der lange als wichtiger Wachstumsmotor galt. Der Bauboom der vergangenen Jahrzehnte geschah jedoch hauptsächlich auf Pump - die Unternehmen der Branche verschuldeten sich heillos. Eine Reihe riesiger Immobilienkonzerne steht heute vor der Zahlungsunfähigkeit, Projekte werden nicht fertiggestellt und die Preise sind im Keller.
Mitte des Monats hatte die chinesische Führung bereits beim sogenannten Dritten Plenum vereinbart, Lösungen für die Krise im Immobiliensektor und weitere "Risiken" zu finden.
Y.Ponomarenko--CPN