-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
-
OMP erweitert UnisonIQ um Agent Library und Agent Studio: KI-Agenten, die umsetzbare Supply-Chain-Pläne erstellen
Kaufhauskette Galeria schließt Insolvenzverfahren ab - Neustart mit 83 Häusern
Die Kaufhauskette Galeria wird das laufende Insolvenzverfahren nach knapp sieben Monaten abschließen. Das Amtsgericht Essen habe am Montag die Aufhebung des Insolvenzverfahrens zum 31. Juli beschlossen, teilte das Unternehmen in Essen mit. Ab Donnerstag, den 1. August, agiere Galeria wieder "alleinverantwortlich". Die Kaufhauskette betreibt nach eigenen Angaben dann noch 83 Warenhäuser mit rund 12.000 Beschäftigten.
Unternehmenschef Olivier Van den Bossche kündigte an, Galeria werde sich "mit starken Sortimenten auf seine Kernkompetenz als Warenhaus konzentrieren". Die lokale Ausrichtung werde ausgebaut, um auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden vor Ort einzugehen. Zudem werde es Filialmodernisierungen für eine "attraktive Einkaufsatmosphäre und ein ideales Einkaufserlebnis" geben.
Galeria Karstadt Kaufhof hatte im Januar zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre einen Insolvenzantrag eingereicht. Die Kaufhauskette war im Zuge der Insolvenz des österreichischen Mutterkonzerns Signa in Schwierigkeiten geraten. Im April teilte der Konzern dann mit, dass ein Konsortium aus der US-Investmentgesellschaft NRDC Equity Partners und der Beteiligungsfirma BB Kapital SA des 73-jährigen Unternehmers Bernd Beetz Galeria übernimmt.
Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus erklärte am Montag, es sei innerhalb der sieben Monate des Verfahrens gelungen, neue Gesellschafter für Galeria zu finden und die Kostenstruktur auf ein "angemessenes Niveau" zu reduzieren. Galeria als mittelständisches Unternehmen habe jetzt "eine gute wirtschaftliche Ausgangslage und startet mit einer verfügbaren Liquidität im neunstelligen Bereich in die Zukunft". Er wünsche dem Unternehmen mit den neuen Eigentümern eine Schonfrist von 300 Tagen, "um das künftige Konzept Schritt für Schritt umzusetzen".
A.Agostinelli--CPN