-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
-
OMP erweitert UnisonIQ um Agent Library und Agent Studio: KI-Agenten, die umsetzbare Supply-Chain-Pläne erstellen
Nachfrage nach Baukrediten in der Eurozone erholt sich
Die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten in der Eurozone hat sich im zweiten Quartal dieses Jahres erstmals seit Anfang 2022 wieder erhöht. Unterstützt werde diese Entwicklung durch verbesserte Finanzierungsbedingungen, erklärte die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag auf Grundlage einer Bankenbefragung im Euroraum. Bei den Unternehmenskrediten blieb eine Erholung indes weiter aus.
Eine positive Nachfrageentwicklung, die auch Verbraucherkredite betraf, gab es den Angaben nach in Spanien, Deutschland und Frankreich. Unterstützt wurde der Anstieg durch "verbesserte Aussichten auf dem Wohnungsmarkt, mehr Vertrauen bei den Verbrauchern und Ausgaben für langlebige Güter".
Aufgrund der weiterhin hohen Zinsen und geringer Investitionen ging die Nachfrage von Unternehmen in der gesamten Eurozone nach Krediten im zweiten Quartal jedoch weiter zurück. In Deutschland allerdings war der Umfrage zufolge ein leichter Aufschwung zu verzeichnen. Für das dritte Quartal 2024 erwartet die EZB einen Anstieg der Nachfrage in allen Kreditsegmenten.
Die EZB hatte ihre Leitzinsen zwischen Mitte 2022 und Herbst 2023 zehn Mal in Folge erhöht, um die ausufernde Inflation in den Griff zu bekommen. Die Wirtschaft in der Eurozone kühlte sich so spürbar ab. Ab Oktober 2023 legten die Notenbanker eine Zinspause ein, im Juni dann sanken die Sätze erstmals wieder um 0,25 Prozentpunkte. Ziel der Notenbanker ist es, die Inflation stabil bei zwei Prozent zu halten. Dieser Wert wird nach EZB-Angaben voraussichtlich 2025 erreicht
T.Morelli--CPN