-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
-
OMP erweitert UnisonIQ um Agent Library und Agent Studio: KI-Agenten, die umsetzbare Supply-Chain-Pläne erstellen
ADAC warnt vor nicht optimal eingestellten Spurhalteassistenten
Der ADAC hat nach der verpflichtenden Einführung von Spurhalteassistenten bei Neuwagen vor möglichen Gefahren des Systems gewarnt. Die teilweise hohen Lenkkräfte in Kombination mit einem nicht optimal abgestimmten System könnten "hin und wieder" dazu führen, dass das Auto in den Gegenverkehr gelenkt werde, erklärte der Automobilclub. Er forderte die Hersteller auf, die Assistenten zu optimieren.
Grundsätzlich begrüßt der ADAC die seit 7. Juli geltende Pflicht eines Spurhalteassistenten bei neu zugelassenen Autos. Die Technik habe das Potenzial, Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten. Dafür müsse das System aber auch verlässlich funktionieren.
Laut Gesetzgeber dürfen die Lenkkräfte bis zu 50 Newton (entspricht circa fünf Kilogramm Gewicht) betragen, wie der ADAC mitteilte. Das sei in vielen Fällen allerdings nicht nötig. Stattdessen sollte die maximale Kraft situationsabhängig sein. "Ziel der Abstimmung muss es sein, dass die Systeme nicht nur in Verbraucherschutztests gute Ergebnisse bei der Sicherheitsbeurteilung liefern, sondern im Alltag gut funktionieren", erklärte der ADAC.
Autohersteller forderte der ADAC auf, wenn nötig ihre Systeme anzupassen und auch die Software bei bereits verbauten Spurhalteassistenten zu überarbeiten. Grundsätzlich können Autofahrerinnen und Autofahrer das System aber auch jederzeit übersteuern und selbst die Lenkung übernehmen, betonte der Autoclub.
P.Petrenko--CPN