-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
-
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
-
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus
-
Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren
-
Wie Unternehmen stille Leistungsträger besser erkennen und fördern
Zahl der Arbeitskämpfe im vergangenen Jahr wieder gestiegen
Im vergangenen Jahr ist in Deutschland wieder deutlich mehr gestreikt worden: "Nachdem der Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 zunächst zu einer deutlichen Einschränkung von Arbeitskämpfen geführt hat, hat sich im zweiten Pandemie-Jahr das Arbeitskampfgeschehen wieder normalisiert", erklärte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag. Demnach kam es zu 221 Arbeitskämpfen, 2020 waren es 157.
Im Vergleich der vergangenen 15 Jahre lag das Arbeitskampfvolumen im Jahr 2021 somit im "oberen Mittelfeld". Insgesamt beteiligten sich in Deutschland 917.000 Beschäftigte an Streiks, es fielen rund 590.000 Arbeitstage aus. Im Vorjahr beteiligten sich lediglich 276.000 Menschen an Arbeitskämpfen, es entfielen 342.000 Arbeitstage.
Mit 18 ausgefallenen Arbeitstagen pro 1000 Mitarbeitenden lag Deutschland im Durchschnitt des Zeitraums 2011 bis 2020 im internationalen Vergleich hingegen im unteren Mittelfeld: In Belgien entfielen pro 1000 Arbeitnehmer beispielsweise 97 Arbeitstage wegen Streiks, in Frankreich waren es 93. In der Schweiz war es hingegen lediglich ein Arbeitstag, in Österreich und Schweden jeweils zwei. Zu beachten ist laut WSI jedoch, dass die Statistiken in verschiedenen Ländern auf teilweise sehr unterschiedlichen Erfassungsmethoden basieren.
Auch eine Prognose für die Entwicklung der Arbeitskämpfe im laufenden Jahr sei schwierig, erklärten die WSI-Forscher weiter. Nach zwei Jahren Corona-Pandemie sei für 2022 zunächst von einer starken Konjunktur ausgegangen worden. Mit dem Ukraine-Krieg hätten sich die Bedingungen für die Tarifpolitik jedoch "schlagartig verändert".
Y.Uduike--CPN