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Bundesnetzagentur beobachtet Gaslage wegen neuer Entwicklungen "genau"
Angesichts des russischen Gas-Lieferstopps nach Polen und Bulgarien beobachtet die Bundesnetzagentur die Lage hierzulande "genau". Die Versorgungssicherheit in Deutschland sei allerdings "aktuell gewährleistet", teilte die Behörde am Mittwoch auf Anfrage mit. Ohnehin veröffentlicht die Netzagentur wegen des Ukraine-Kriegs und damit verbundener befürchteter Energieversorgungsprobleme seit Ende März einen täglichen Lagebericht zur Gasversorgung in Deutschland.
Am Dienstag hatte es in dem Bericht geheißen, dass die Gasversorgung in Deutschland "stabil" sei und die Netzbetreiber "keine besonderen Vorkommnisse" meldeten. Es seien keine Beeinträchtigungen der Lieferungen nach Deutschland zu verzeichnen. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte Ende März die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas ausgerufen.
Der russische Gazprom-Konzern hatte am Mittwoch den Stopp seiner Gaslieferungen nach Bulgarien und Polen bestätigt, nachdem diese Länder dies schon am Vorabend gemeldet hatten. Als Grund führte Gazprom an, dass die beiden EU-Mitgliedstaaten keine Zahlungen in Rubel geleistet hätten. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte vergangenen Monat angekündigt, dass Russland Zahlungen für Gaslieferungen nur noch in seiner Landeswährung akzeptieren werde.
A.Samuel--CPN