-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
Wissing: EU-Zölle auf E-Autos aus China "führen in eine Sackgasse"
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat die aus Brüssel angekündigten Strafzölle auf Elektroautos aus China erneut scharf kritisiert. "Sie führen in eine Sackgasse", sagte Wissing am Dienstag vor einem Treffen mit seinen EU-Kolleginnen und Kollegen in Luxemburg. Es sei "destruktiv" für die europäische Autoindustrie, "Marktabschottung durch Zölle zu betreiben".
Die EU-Kommission hatte in der vergangenen Woche erhöhte Zollsätze für in China produzierte Elektroautos angekündigt. Hintergrund sind Vorwürfe, dass Peking chinesischen Herstellern mit umfassenden Subventionen einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Auch auf Drängen der Bundesregierung gilt aber noch eine Schonfrist: Zunächst soll mit chinesischen Behörden und Unternehmen verhandelt werden, Anfang Juli sollen dann die neuen Zölle eingeführt werden.
Die Industrie brauche "eine schnelle Beendigung dieser Diskussion über Strafzölle", erklärte Wissing in Luxemburg. Auch die deutsche Autoindustrie hofft, dass die Erhöhungen noch mit einer Verhandlungslösung abgewendet werden können. Von den Strafzöllen wären auch deutsche Hersteller betroffen, die ihre Autos in China produzieren und anschließend nach Europa importieren.
Teile der Industrie fürchten zudem chinesische Gegenmaßnahmen aus Peking. Peking hatte der EU am Montag bereits mit einer Beschränkung von Schweinefleischimporten gedroht und eine entsprechend Anti-Dumping-Untersuchung angekündigt, die als Reaktion auf die Ankündigung aus Brüssel gilt. Die chinesische Regierung hatte zuvor mit scharfer Kritik reagiert und der EU "Protektionismus" vorgeworfen.
U.Ndiaye--CPN