-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
Renault startet gemeinsames Projekt für Verbrenner-Autos mit Chinas Geely-Konzern
Die Autokonzerne Renault aus Frankreich und Geely aus China haben ihr gemeinsames Projekt für Verbrenner-Autos gestartet. Das neue Gemeinschaftsunternehmen Horse Powertrain Limited soll Motoren, Getriebe und Batterien für Autos mit Verbrennungsmotor und Hybridantrieb entwickeln, herstellen und verkaufen, wie die beiden Unternehmen am Freitag mitteilten. Renault und Geely halten jeweils 50 Prozent der Firmenanteile, Hauptsitz von Horse ist London.
Außerhalb Europas und Chinas machen klassische Verbrenner und Hybride immer noch fast den gesamten Absatz der beiden Hersteller aus. Die Zusammenarbeit folgt auf das Ende der Partnerschaft von Renault mit Nissan und Mitsubishi. Mit den Japanern werde weiter von Fall zu Fall zusammengearbeitet, hieß es. Nissan und Mitsubishi gehören zu den wichtigsten Kunden von Horse.
Renault-Chef Luca de Meo erhofft sich von der Partnerschaft die Entwicklung von "Verbrennungsmotoren mit sehr niedrigen Emissionen und sehr sparsamen Hybriden". Wichtiges Thema sind demnach auch alternative Kraftstoffen wie grünes Methanol, Ethanol und Wasserstoff. Im E-Auto-Bereich ist Renault mit seiner Tochtergesellschaft Ampere aktiv. Zu Geely gehören E-Auto-Marken wie Volvo, Zeekr, Smart, Polestar und Lotus.
Die Unternehmensführung des neuen Gemeinschaftsunternehmens wurde Matias Giannini, einem ehemaligen Continental-Manager, übertragen. Daniel Li, der Geschäftsführer der Geely Holding, übernimmt den Vorsitz im Verwaltungsrat. Horse hat etwa 19.000 Beschäftigte in 17 Produktionsstätten und fünf Forschungszentren und rechnet mit einem voraussichtlichen Jahresumsatz von 15 Milliarden Euro.
H.Meyer--CPN