-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
Unternehmen weltweit schütten Rekordsumme an Anleger aus
Unternehmen auf der ganzen Welt haben ihren Anlegerinnen und Anlegern im ersten Quartal dieses Jahres insgesamt so hohe Dividenden ausgezahlt wie noch nie. Wie die Investmentgesellschaft Janus Henderson am Donnerstag mitteilte, zahlten die 1200 größten börsennotierten Firmen ihren Aktionären die Rekordsumme von 339,2 Milliarden Dollar (knapp 313 Milliarden Euro) zwischen Januar und März aus. Großen Einfluss darauf hatten die Onlineriesen Alibaba und Meta.
Verglichen mit dem Vorjahresquartal stiegen die Dividenden um 2,4 Prozent an, insbesondere der Bankensektor trug laut Janus Henderson dazu bei. Der Transportsektor indes fiel als Ausreißer auf: Dort wurde weniger ausgezahlt als im Vorjahresvergleich. Zurückzuführen sei das auf große Dividendenkürzungen beim dänischen Logistikunternehmen Maersk.
Das Mutterkonzern von Facebook und Instagram, Meta, und der chinesische Technologiekonzern Alibaba zahlten hingegen erstmals überhaupt Teile ihres Gewinns an Investorinnen und Investoren aus. Die 2,6 Milliarden Dollar von Alibaba und die 1,1 Milliarden Dollar von Meta waren den Angaben zufolge für die Hälfte des Anstiegs im ersten Quartal verantwortlich.
"Die Anleger hatten einen guten Start ins Jahr 2024 mit steigenden Aktienkursen und einem Dividendenwachstum, welches das Momentum vom Jahresende beibehält", erklärten Ben Lofthouse und Jane Shoemake vom Fondhaus Janus Henderson.
Mehr als die Hälfte der Dividenden (180 Milliarden Dollar) entfiel demnach auf die USA, die damit einen Quartalsrekord aufstellte. In Europa indes gingen die Auszahlungen deutlich zurück. Das erste Quartal dort ist allerdings traditionell ein schwächeres, da viele Unternehmen ihre Dividenden für das gesamte Jahr im zweiten Quartal auszahlen.
Vergangenes Jahr zahlten jedoch auch die größten deutschen börsennotierten Unternehmen ihren Anlegern eine Rekordsumme aus. Wie die Beratungsfirma EY Mitte April mitgeteilt hatte, gaben die 40 Dax-Konzerne 2,4 Prozent mehr Dividenden als im Vorjahr aus, was in Summe 53,8 Milliarden Euro ausmachte.
X.Wong--CPN