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Schweden teilt deutsche Ablehnung von EU-Zöllen auf chinesische E-Autos
Schweden lehnt wie Deutschland die Einführung von EU-Zöllen auf chinesische E-Autos ab. "Was Zölle angeht, sind wir uns einig, dass es eine schlechte Idee ist, (...) den Welthandel zu demontieren", sagte Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Dienstag in Stockholm. Es sei richtig, auf faire Handelsbedingungen zu pochen, aber einen "Handelskrieg" zu riskieren, sei nicht im Interesse von Industrieländern wie Deutschland und Schweden.
Die EU-Kommission hatte Ende 2023 eine Wettbewerbsuntersuchung gegen China wegen mutmaßlich illegaler Subventionen für Elektroautos eingeleitet. Sollte diese ergeben, dass Peking gegen internationales Handelsrecht verstößt, könnte Brüssel Strafzölle auf chinesische Fahrzeuge erheben. Bundeskanzler Scholz hatte sich dazu bereits wiederholt klar ablehnend geäußert.
"Europäische Hersteller sind erfolgreich auf dem chinesischen Markt und verkaufen auch sehr viele Fahrzeuge, die in Europa produziert werden, nach China", wandte er nun ein. Derzeit kämen "50 Prozent der Importe von Elektrofahrzeugen aus China von westlichen Marken, die selber dort produzieren". Das sei vielleicht auch "ein Unterschied zu anderen Ländern und Nordamerika". Auf EU-Ebene tritt besonders Frankreich, dessen Autobauer kaum in China vertreten sind, für eine härtere Gangart gegenüber Peking ein.
Ng.A.Adebayo--CPN