-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
Ifo-Präsident warnt: Wirtschaftsstandort Deutschland hat ein Problem
Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat die deutsche Politik aufgefordert, mit mehr Nachdruck auf die Schwierigkeiten der Wirtschaft zu reagieren. "Der Wirtschaftsstandort Deutschland hat ein Problem", sagte Fuest am Montag dem Sender Phoenix. Nicht nur teure Energie belaste die Unternehmen, sondern vor allem auch fehlende Fachkräfte und bürokratische Hürden.
"Wir müssen unser Steuer- und Transfersystem ändern und die Kinderbetreuung verbessern. Und Arbeit muss sich natürlich lohnen", forderte Fuest. Auch gelte es, das Klima für Unternehmungsgründungen zu verbessern. "Wir müssen mehr tun für neue Unternehmen. Unser Kapitalmarkt muss mehr Risikokapital bereitstellen." Beim Bürokratieabbau sei "ein ziemlich dickes Brett" zu bohren, dort sei noch viel Luft nach oben.
Fuest zeigte sich jedoch skeptisch, ob die derzeitige Regierung in der Lage ist, bei den Problemen an einem Strang zu ziehen. Es falle auf, dass die "Ampel" bislang keine einheitliche Strategie entwickeln konnte. "Es fehlt weniger an der Erkenntnis, als daran, sich auf eine einheitliche Linie zu einigen", sagte Fuest dem TV-Sender.
Er appellierte zudem an die Opposition. Die Union könne ihren Beitrag leisten und mit der Regierung ein Sondervermögen auf den Weg bringen und Investitionen in Infrastruktur und Digitalisierung voranbringen. Diese Unterstützung könnten an Bedingungen, etwa an Konsolidierungsanstrengungen im Bundeshaushalt geknüpft werden.
X.Wong--CPN