-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
-
OMP erweitert UnisonIQ um Agent Library und Agent Studio: KI-Agenten, die umsetzbare Supply-Chain-Pläne erstellen
Landwirtschaft: Zahl der Arbeitskräfte seit 2020 um sieben Prozent gesunken
Wegen eines starken Rückgangs von Familienarbeitskräften und Saisonarbeitern ist die Zahl der Arbeitskräfte in der deutschen Landwirtschaft in den vergangenen Jahren geschrumpft. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, waren zwischen März 2022 und Februar 2023 rund 876.000 Arbeitskräfte in der deutschen Landwirtschaft beschäftigt - sieben Prozent weniger als bei der Landwirtschaftszählung 2020.
Das liegt vor allem am starken Rückgang der Saisonarbeitskräfte um zwölf Prozent und der Familienarbeitskräfte um acht Prozent, wie die Statistiker ausführten. Die Zahl der ständigen Arbeitskräfte stieg hingegen in dem Zeitraum um drei Prozent. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitskräfte pro Betrieb verringerte sich wegen der ebenfalls um rund drei Prozent zurückgehenden Zahl der Höfe von 3,6 auf 3,4 Arbeitskräfte.
Familienarbeitskräfte bildeten indes trotz des Rückgangs zuletzt die größte Beschäftigtengruppe - sie kamen auf 45 Prozent. Weiterhin waren bei der jüngsten Erhebung 27 Prozent ständige Arbeitskräfte und 28 Prozent Saisonbeschäftigte. Gut ein Drittel (35 Prozent) der Beschäftigten in der Landwirtschaft war weiblich, allerdings wurde nur jeder neunte Betrieb (elf Prozent) von einer Frau geleitet.
Wie die Erhebung weiter ergab, stieg der Anteil der Betriebe mit zusätzlichen Einkommensquellen neben der landwirtschaftlichen Produktion auf 54 Prozent. Bei der Erhebung 2020 waren es noch knapp 50 Prozent. Dabei gaben 47 Prozent derjenigen mit einem zweiten Standbein die Erzeugung erneuerbarer Energien an, 27 Prozent die Forstwirtschaft und 26 Prozent den Direktverkauf ihrer eigenen Erzeugnisse. Auch Holzverarbeitung und Beherbergung wurden als weitere Einkommensquellen genannt.
H.Müller--CPN