-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
-
OMP erweitert UnisonIQ um Agent Library und Agent Studio: KI-Agenten, die umsetzbare Supply-Chain-Pläne erstellen
Berliner Fernwärmenetz endgültig von Vattenfall an das Land übergeben
Das Fernwärmenetz des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall in der Bundeshauptstadt gehört jetzt endgültig dem Land Berlin. Am Donnerstag gingen die Anteile inklusive aller Kraftwerke, Netze, Tochtergesellschaften, Beschäftigten und Beteiligungen an das Land über, wie Vattenfall mitteilte. Der Kaufpreis beträgt rund 1,4 Milliarden Euro.
"Neben der Fortführung unserer Dekarbonisierung war für Vattenfall eine weitere Bedingung, dass der neue Eigentümer ein verlässlicher und fairer Arbeitgeber ist", erklärte die Präsidentin und Vorstandsvorsitzende von Vattenfall, Anna Borg. "Beides ist mit dem Land Berlin als Käufer gegeben."
Mit dem Verkauf sind rund 1700 Beschäftigte nicht mehr für Vattenfall, sondern für eine landeseigene Gesellschaft tätig. In den kommenden Monaten werden weitere Mitarbeiter aus "zentralen Funktionen" von Vattenfall in die Gesellschaft wechseln, wie es von dem Konzern hieß.
Vattenfall hat mit seinem Wärmegeschäft bislang 1,4 Millionen Wohneinheiten und damit die überwiegende Mehrheit der Berliner mit Warmwasser und Wärme versorgt. Zu dem Netz gehören auch zehn große Heizkraftwerke sowie 105 kleinere Blockheizkraftwerke und verschiedene weitere Anlagen. Das Wärmenetz hat eine Gesamtlänge von 2000 Kilometern.
Die entsprechenden Kaufverträge wurden im Dezember 2023 unterschrieben, im April erfolgte die Freigabe durch das Bundeskartellamt. Laut Vattenfall wurde bei Vertragsunterzeichnung ein Kaufpreis auf Basis eines Unternehmenswertes von knapp zwei Milliarden Euro vereinbart. Nach Erstellung des Jahresabschlusses 2023 und Abzug von Nettoverbindlichkeiten unter anderem für Pensionszusagen wurde mittlerweile ein Kaufpreis von rund 1,4 Milliarden Euro ermittelt.
L.K.Baumgartner--CPN