-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
-
OMP erweitert UnisonIQ um Agent Library und Agent Studio: KI-Agenten, die umsetzbare Supply-Chain-Pläne erstellen
Spanien kauft nach Einstieg Saudi-Arabiens weitere Telefónica-Aktien
Der spanische Staat hat sich weitere Anteile am Telekommunikationsriesen Telefónica gesichert. Wie aus einem am Freitag an die spanische Börsenaufsicht gerichteten Schreiben hervorgeht, erhöhte die staatliche Holding Sepi ihren Aktienanteil auf sechs Prozent. Damit nähert sich der spanische Staat dem Ziel von zehn Prozent der Anteile an Telefónica. Im Dezember hatte die Regierung in Madrid diese Marke als Devise ausgegeben, nachdem zuvor eine saudiarabische Firma bei Telefónica eingestiegen war.
Der halbstaatliche saudiarabische Konzern Saudi Telecom Company (STC) hatte im vergangenen Jahr überraschend angekündigt, für 2,1 Milliarden Euro 9,9 Prozent der Telefónica-Anteile zu übernehmen. STC ist damit größter Aktionär des spanischen Konzerns. Die Regierung in Madrid war darüber nicht informiert worden. Ab einem Anteil von zehn Prozent hätte es der behördlichen Zustimmung bedurft.
Madrid zeigte sich anschließend besorgt und betonte, das "symbolträchtige Unternehmen" müsse seine "strategische Autonomie" behalten. In einem ersten Schritt war der spanische Staat im März mit zunächst drei Prozent der Aktien bei Telefónica eingestiegen. Strategische Bedeutung für die Regierung hat das Unternehmen auch deshalb, weil die Gruppe Telekommunikationsdienste für die spanische Armee anbietet.
Telefónica war 1997 vollständig privatisiert worden. Der Konzern ist heute in einer Vielzahl von Ländern aktiv und insbesondere auf dem britischen und dem lateinamerikanischen Markt stark vertreten. In Deutschland gehört der Mobilfunkanbieter O2 zum Telefónica-Konzern.
Y.Tengku--CPN