-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Microsoft Purview und Securiti AI: Automatisierter Schutz sensibler Daten
-
Webcast zur Virtualisierung: VMware, Proxmox und Cloud-native Strategien
-
Technikfolgenforscher warnt vor digitaler Abhängigkeit und Konzernmacht
-
Kreuzfahrtschiff MV Odyssey wird zum Symbol für Luxus und Ungleichheit
-
Der extreme Reichtum einer kleinen Minderheit wächst weiter
-
Deutschlands Wirtschaft verliert weiter an Gewicht und Einfluss
-
Kubas Westen bereitet sich auf einen herannahenden Wirbelsturm vor
-
Manipulierte Kühlanlagen treffen Supermärkte in mehreren europäischen Ländern
-
OMP erweitert UnisonIQ um Agent Library und Agent Studio: KI-Agenten, die umsetzbare Supply-Chain-Pläne erstellen
EU-Landwirtschaft verzeichnet Außenhandelsüberschuss in Rekordhöhe
Die EU hat im vergangenen Jahr einen Rekordüberschuss von mehr als 70 Milliarden Euro im Handel mit landwirtschaftlichen Produkten erzielt. Insgesamt exportierte die EU landwirtschaftliche Produkte in Höhe von 228,6 Milliarden Euro, wie aus dem am Freitag von der EU-Kommission veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht. Zugleich gingen die Importe auf einen Gesamtwert von 158,6 Milliarden Euro zurück. "Dies ist vor allem den hohen Preisen der exportierten Waren geschuldet, während zugleich die Weltmarktpreise für die importierten Produkte gesunken sind", hieß es in dem Bericht weiter.
Diese Zahlen bestätigen den Rang der EU als leistungsstärkste Handelsmacht für Agrarprodukte. Etwa ein Drittel der Exporte umfassen Getreide- und Milchprodukte sowie Wein. Im vergangenen Jahr steigerte die EU den Wert ihres Exports von verarbeitetem Obst und Gemüse um zwölf Prozent. Bei Ölsaaten, Soja und Obst hingegen verzeichnete die EU ein Außenhandelsdefizit.
Größte Abnehmer waren Großbritannien mit 22 Prozent des Gesamtwertes, gefolgt von den USA mit 12 Prozent und China mit 6 Prozent.
Die Ukraine ist derzeit nach Brasilien und Großbritannien mit einem Anteil von sieben Prozent das drittwichtigste Importland für die EU. Dabei sind die Importe aus der Ukraine - die von EU-Landwirten häufig als unlautere Konkurrenz gesehen werden, da sie nicht dieselben Auflagen erfüllen - im Vergleich zu 2022 um zehn Prozent zurückgegangen. Sie sind aber noch immer 71 Prozent höher als 2021, bevor die EU in Reaktion auf den russischen Angriffskrieg Handelsbarrieren aufhob.
In den vergangenen Monaten protestierten Landwirte in mehreren Ländern Europas gegen die ihrer Ansicht nach zu hohen Auflagen und die zu geringe Entlohnung ihrer Arbeit.
A.Levy--CPN