-
Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen
-
Textilarbeiter in Bangladesch protestieren - gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei
-
KI als Ratgeber: Verbraucherschützer fordern verbindliche Vorgaben
-
Sexueller Missbrauch von über 70 Kindern: Prozess gegen Brandenburger Arzt beginnt
-
Sicherheit von KI im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalgipfels
-
Digitalminister Wildberger bestätigt Hackerangriff auf Abgeordnete und Regierungsmitglieder
-
Nach Ende der Friedenspflicht: IG Metall beginnt mit Warnstreiks
-
FBI macht Nordkorea für milliardenschweren Hackerangriff auf Binance verantwortlich
Umsatz im Einzelhandel 2023 klar rückläufig
Der Umsatz im Einzelhandel ist im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen deutlich zurückgegangen. Die Unternehmen erwirtschafteten preisbereinigt 3,1 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Nominal verbuchte der Einzelhandel demnach zwar ein Plus von 2,4 Prozent, das liegt jedoch vor allem an den stark gestiegenen Preisen.
Die genauen Zahlen für Dezember lagen den Statistikern noch nicht vor, sie verwiesen aber darauf, dass ein beträchtlicher Teil des Weihnachtsgeschäfts sich wegen Sonderaktionen wie dem Black Friday in den vergangenen Jahren auf November vorverlagert habe. Im November 2023 fiel der Umsatz preisbereinigt 2,4 Prozent niedriger aus, als im Vorjahresmonat.
Der reale Umsatz mit Nicht-Lebensmitteln sank laut Statistikamt im November 2023 um 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Internet- und Versandhandel ging er 3,5 Prozent zurück. Demgegenüber setzte der Einzelhandel im Verkauf von Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren, der bereits einen starken Oktober verzeichnet hatte, auch im November preisbereinigt mehr um als im Vorjahr (2,6 Prozent).
Im Lebensmitteleinzelhandel sind die Unterschiede zwischen preisbereinigten und nominalen Umsätzen besonders deutlich. Im November erwirtschafteten die Unternehmen real 0,7 Prozent weniger als im Vorjahr, während der nicht preisbereinigte Umsatz um 4,3 Prozent zulegte.
Y.Ponomarenko--CPN