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Britische Wirtschaft im dritten Quartal unerwartet geschrumpft
Die Konjunktur in Großbritannien hat im dritten Quartal einen unerwarteten Dämpfer erhalten. Statt der bislang angenommenen Stagnation habe es im Dreimonatszeitraum von Juli bis September einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,1 Prozent gegeben, teilte das nationale Statistikamt ONS am Freitag mit. Im zweiten Quartal trat die britische Wirtschaft demnach lediglich auf der Stelle, statt wie zuvor in einer ersten Schätzung berechnet um 0,2 Prozent zu wachsen.
Die neuen Zahlen nähren Befürchtungen, das Vereinigte Königreich könne im Jahr vor der 2024 anstehenden Parlamentswahl in eine Rezession abgleiten. Eine solche gilt als gegeben, wenn die Wirtschaft zwei aufeinanderfolgende Quartale schrumpft. Die nach unten revidierten Konjunkturdaten der Statistiker sind ein Rückschlag für den konservativen Regierungschef Rishi Sunak, der in den Umfragen trotz zuletzt sinkender Inflationsraten hinter dem oppositionellen Labour-Chef Keir Starmer liegt.
A.Mykhailo--CPN