-
Chefin von Europäischer Zentralbank Lagarde tritt im Februar vorzeitig zurück
-
Minus 5,8 Milliarden Euro: Volkswagen verfünffacht Verlust im dritten Quartal
-
Kein "Freund" für Kinder: New York verbietet Minderjährigen Nutzung von KI-Begleitern
-
Hoher Rohölpreis: Europäische Ölkonzerne fahren hohe Milliardengewinne ein
-
Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen
-
Volkswagen macht im dritten Quartal 5,82 Milliarden Euro Verlust
-
VW will mehr in China gebaute Autos exportieren
-
"Elon Musk ist ein Genie": Putin äußert sich lobend über US-Tech-Milliardär
-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
Ausschuss fordert Ende der Bevorzugung von Promis auf Facebook und Instagram
Eine unabhängige Untersuchungskommission hat die Online-Netzwerke Facebook und Instagram aufgefordert, die Bevorzugung von prominenten Nutzern einzustellen. Der vom Mutterkonzern Meta eingerichte Ausschuss kommt in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht zu dem Schluss, dass Facebook und Instagram andernfalls ihren eigenen Ansprüchen zur Achtung der Menschenrechte nicht gerecht würden.
Meta sieht für die Einträge prominenter Nutzer auf seinen Plattformen eine zusätzliche Prüfung vor, wenn diese auf den ersten Blick gegen die Regeln etwa zu Falschinformationen oder Hassreden verstoßen. Während die Posts "normaler" Nutzer im Verdachtsfall sofort entfernt werden, ist für sogenannte High-Profile-Nutzer laut Meta eine zusätzliche Ebene der menschlichen Überprüfung vorgesehen.
Dieses System solle eigentlich dazu beitragen, Metas Menschenrechtsverpflichtungen voranzutreiben, erklärte die Untersuchungskommission. "Doch das Programm scheint eher darauf ausgerichtet zu sein, geschäftliche Belange zu befriedigen." Denn die Nutzer, die von diesem "zusätzlichen Schutz" profitieren, würden "größtenteils nach Geschäftsinteressen ausgewählt".
Zugleich führe die Regelung dazu, "dass Inhalte, die andernfalls schnell entfernt werden würden, für einen längeren Zeitraum verfügbar bleiben und möglicherweise Schaden anrichten", führt der Bericht weiter aus. Meta werde so seiner Menschenrechtsverantwortung nicht gerecht. Darüber hinaus habe Meta nicht dargelegt, dass die Sonderprüfung zu genaueren Entscheidungen über die Entfernung von Inhalten geführt habe.
Inhalte, die in einer ersten Bewertung als "sehr schwerwiegend" gegen die Meta-Regeln verstoßen, "sollten entfernt oder versteckt werden, während eine weitere Überprüfung stattfindet", forderte die Untersuchungskommission. "Solche Inhalte sollten nicht auf der Plattform verbleiben und Aufrufe sammeln dürfen, nur weil die Person, die sie gepostet hat, ein Geschäftspartner oder ein Prominenter ist."
St.Ch.Baker--CPN