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Spielwaren- und Lebensmittelhändler planen mit Blick auf Weihnachten Preiserhöhungen
Mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft wollen einer Umfrage zufolge viele Firmen ihre Preise erhöhen. Das Münchner Ifo-Institut teilte am Dienstag mit, das planten besonders häufig Spielwaren- und Schreibwarenhändler, Bekleidungshersteller, Lebensmitteleinzelhändler und Drogerien. Die vom Ifo ermittelten Preiserwartungen für die Gesamtwirtschaft sanken allerdings im November.
Das Ifo ermittelt monatlich die Preiserwartungen der Unternehmen, das Ergebnis wird in Punkten angegeben. Sie zeigen, wie viel Prozent der Unternehmen per Saldo ihre Preise erhöhen wollen. Der Saldo ergibt sich, indem vom prozentualen Anteil der Unternehmen, die ihre Preise anheben wollen, der prozentuale Anteil derer abgezogen wird, die ihre Preise senken wollen. Wenn alle befragten Unternehmen beabsichtigten, ihre Preise zu erhöhen, läge der Saldo bei plus 100 Punkten.
Die Preiserwartungen im Spielwarenhandel stiegen so im November auf 94,4 Punkte, im Lebensmitteleinzelhandel auf 95,1 Punkte und bei Herstellern von Bekleidung auf 91,9 Punkte. Deutlich niedriger als im Oktober lag der Wert im November in der Gastronomie - er sank von 80,5 auf 58,2 Punkte. Auch der Einzelhandel mit Fahrrädern oder die Hersteller von Druckerzeugnissen wollen laut Umfrage seltener ihre Preise anheben.
Die Preiserwartungen für die Gesamtwirtschaft sanken laut Ifo von 51,3 Punkten im Oktober auf 46,7 Punkte im November. Der Trend zeigt sich demnach in allen Branchen: Im Handel insgesamt nahmen die Preiserwartungen von 62,4 auf 50,6 Punkte ab, im Verarbeitenden Gewerbe sanken sie von 56,9 auf 53,7 Punkte, bei den Dienstleistern von 47,0 auf 41,4 Punkte und im Baugewerbe von 43,1 auf 39,0 Punkte.
M.Mendoza--CPN