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Schuldenbombe bedroht USA: Trump unvorbereitet
Die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten hat mit 36,5 Billionen Dollar ein Rekordniveau erreicht – etwa 123 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Experten warnen vor einer tickenden Schuldenbombe, die die US-Wirtschaft in eine Krise stürzen könnte. US-Präsident Donald Trump (78), der im Januar 2025 sein Amt antrat, steht vor einer Herausforderung, auf die er laut Kritikern nicht vorbereitet ist.
Das Congressional Budget Office (CBO) prognostiziert, dass die Zinszahlungen 2025 erstmals eine Billion Dollar überschreiten werden – mehr als die Ausgaben für Verteidigung. Bis 2034 könnten sie 1,7 Billionen Dollar erreichen, ein Fünftel der erwarteten Staatseinnahmen. Trumps Pläne, die Unternehmenssteuern von 21 auf 15 Prozent zu senken und Zölle einzuführen, könnten die Einnahmen weiter schmälern. Seine erste Amtszeit (2017–2021) ließ die Schulden um 7,8 Billionen Dollar steigen, unter anderem durch Steuersenkungen von 2017.
Bis Ende 2025 müssen laut Analysten zehn Billionen Dollar an Staatsanleihen refinanziert werden – zu höheren Zinsen als zuvor. Ökonomen wie Kenneth Rogoff warnen vor einem „fiskalischen Desaster“, sollte Trump die Ausgaben nicht drastisch kürzen. Doch sein Versprechen, Sozialprogramme wie Medicare zu schützen, schränkt den Spielraum ein. Der Druck steigt: Ohne Einigung im Kongress droht im August ein Zahlungsausfall, ist seit Tagen aus Kreisen des US-Kongresses und des Congressional Budget Office (CBO) zu hören.
Während Trump auf Zölle setzt, um Einnahmen zu generieren, sehen Experten darin keine Lösung. „Die Schuldenlast ist unlösbar, ohne radikale Reformen“, ist aktuell von US-Finanzexperten gegenüber Medienvertretern zu hören. Die US-Wirtschaft könnte unter Trump in eine Rezession schlittern – ein Risiko, das er bisher kaum adressiert und auf das man im politischen Washington auch nicht vorbereitet zu sein scheint.
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